Les Chalumeaux


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Schalmei-Ausflug

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Schalmeien Ausflug vom 3.9.2011

Hitze - Gute Laune - Mut - Angst - Helden - Bewunderer

Mit diesen 6 Schlagwörtern lässt sich der diesjährige Schalmeien-Ausflug treffend charakterisieren.
Die Organisatorinnen, Esther und Silva, haben sich etwas ganz Besonderes für diesen Ausflug einfallen lassen.

Gespannt wartete eine gutgelaunte Schalmeienschar mit Anhang bei der Turbengarage in Bellach auf den Start ins Unbekannte. Wie immer üblich, wussten natürlich nur die Organisatorinnen wohin der Ausflug führen würde. Nach dem Begrüssungszeremoniell, Küsschen da - Küsschen dort, stiegen wir in unseren Mietbus ein, gelenkt vom "Profi" Rico. Ein Gruss von der noch angezogenen Handbremse beim Wegfahren, liess die gutgelaunte Schar zu etlichen Sprüchen verleiten.
Aber was ein guter Chauffeur ist, lässt sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen - weiss natürlich innert kurzer Zeit woran es liegt.

Nach gut einer Stunde (inkl. Stau) trafen wir am ersten Ausflusziel ein. Der Rütihof in der Nähe von Gränichen/AG ist nicht nur bekannt vom "Tatarenhut", einer Spezialität, wo Fleischstreifen auf einen zylinderähnlichen Turm gesteckt und so gebraten werden, sondern auch für seinen Seilpark, der seit 5 Jahren viele Leute anzieht.

Noch nichts ahnend vom bevorstehenden ultimativen Abenteuer, setzten wir uns im Restaurant hin für eine erste Abkühlung. Das Wetter war sehr heiss, und die Labsame kam höchst gelegen.
Nach etwa einer halben Stunde gings hin zum "Vorzimmer der Hölle". Einige Schalmeier wurden plötzlich leiser, ich glaubte, gar nasse Hosen zu sehen (vielleicht lags auch an der von der Hitze getrübten Sinne).
Ein Instruktor unterwies unsere Gruppe, die zusehends kleiner wurde, in die Sicherheitsbestimmungen und die Gebrauchsanweisung der nötigen Ausrüstung.

Der Seilpark, auch für den Schreiberling ein Novum, löste für die meisten von uns wohl ein komisches Gefühl in der Magengegend aus. Nach sondierenden Blicken auf die 6 zur Verfügung stehenden Parcours mit steigendem Schwierigkeitsgrad, starteteten die ersten Mutigen in den Parcour ein. Langsam kam wohl bei den meisten ein Gefühl von Tarzan in den Lianen auf, wobei seine technischen Ausführungen wesentlich ästhetischer wären. Nun ja, langsam aber sicher wurden einige immer mutiger und wagten sich an die schwierigeren Parcours. Ich muss gestehen, nach Parcour 1 war mein Ueberlebenswille grösser als der Mut und schaute hat dem ganzen Treiben der anderen zu. Ein bisschen neidisch aber wurde ich schon beim Anblick der Kinder, die sich wie selbstverständlich von Posten zu Posten schwangen. Deren Eltern müssen wohl Nachfahren von Tarzan selbst sein.

Ein wirklich einmaliges Erlebnis neigte sich dem Ende zu. Nachdem alle wieder der Hölle entronnen waren, waren natürlich die gemachten Eindrücke Thema Nummer 1. Beim anschliessenden Apéro wurde weiterhin heftigst diskutiert.

So begann die Rückfahrt zu unserem nächsten Zielort, dem Nachtessen. Es lag nicht an der orientierungslosigkeit des Chauffeurs, dass wir an Solothurn vorbeifuhren, vielmehr musste offenbar Zeit gewonnen werden, damit wir nicht zu früh zum Nachtessen kamen. Die Fahrt endete dann am "International Airport" von Grenchen. Aus eigener Erfahrung wusste ich, dass man da gutes Essen bekommt. Und dem war dann auch so.

Gemischter Salat - Schweinsschnitzel nach Walliser Art - Bratkartoffeln - Gemüse und eine sehr gute Thurgauer Mostcreme

war das bestens gewählte Menu.

In einem hochstehenden Qualifikationsverfahren wurden die nächsten Organisatoren unseres Ausfluges evaluiert. Diese hohe Ehre fällt

Kurt und Heinz

zu.

Noch einmal herzlichen Dank den beiden Organisatorinnen für diesen gelungenen Anlass. Wir freuen uns bereits auf den nächstjährigen Ausflug.

Rolf Koller

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